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Babysitter finden: Stundenlohn, Absprachen und AHV

Ein Abend zu zweit, ein Arzttermin, eine Lücke in der Betreuung: Ein Babysitter hütet deine Kinder bei dir zu Hause. Hier findest du die Lohnempfehlung des Schweizerischen Roten Kreuzes, die Punkte, die du vorher abmachen solltest, und die Regeln für Familien als Arbeitgeber. Auf Workpop inserierst du gratis und wählst selbst aus.

Wer jemanden für Hausarbeit bezahlt, ist in der Regel Arbeitgeber: AHV ab dem ersten Franken und Unfallversicherung. Workpop übernimmt das nicht für dich. Ratgeber: AHV bei Nebenjob und Haushaltshilfe

Auftrag inserieren: Babysitter

Inserieren ist gratis und ohne Provision: Offerten erhalten und in Ruhe auswählen.

Richtpreise

  • Babysitter 16–25 Jahre, bis 2 Kinder (Empfehlung SRK)CHF 11–18 pro Stunde

    Quelle: swissmom (Empfehlung SRK) · Stand: 15. Januar 2025

  • Babysitter 18–24 Jahre, bis CHF 750 pro Jahr (SRK Basel)CHF 14 pro Stunde

    Quelle: SRK Basel · Stand: Oktober 2023

Richtwerte, je nach Region und Anbieter verschieden. Gesetzliche Mindestlöhne und Sozialabgaben können hinzukommen.

Du bestimmst den Preis – unter Einhaltung der Mindestlöhne.

Ratgeber: Preise und Mindestlöhne

Was ein Babysitter übernimmt

Ein Babysitter betreut deine Kinder bei dir zu Hause: spielen, Zvieri oder Abendessen geben, ins Bett bringen, bei Bedarf von der Schule oder vom Kindergarten abholen. Manche Familien suchen jemanden für einzelne Abende, andere für feste Nachmittage.

  • Einzelne Abende oder Wochenenden
  • Feste Nachmittage nach der Schule
  • Kinder von Schule, Kindergarten oder Kita abholen
  • Hilfe bei den Hausaufgaben
  • Betreuung in den Schulferien

Was kostet ein Babysitter?

Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) empfiehlt für bis zu zwei Kinder CHF 11–18 pro Stunde für Babysitter zwischen 16 und 25 Jahren. Für jedes weitere Kind kommen CHF 2 pro Stunde dazu, für eine Nacht mindestens CHF 50 pauschal (Stand Januar 2025, via swissmom). Das SRK Basel nennt CHF 14 pro Stunde für 18- bis 24-Jährige, die höchstens CHF 750 im Jahr verdienen, dazu CHF 5 Wegpauschale und CHF 60 für eine Nacht (Oktober 2023). In den anderen Fällen verweist es auf den kantonalen Mindestlohn (2026: CHF 22.20).

Der Normalarbeitsvertrag Hauswirtschaft (NAV) gilt nicht für Personen, die hauptsächlich Kinder betreuen. In Basel-Stadt kann der kantonale Mindestlohn aber auch fürs Babysitting gelten, zum Beispiel bei mehr als 70 Stunden Arbeit auf Abruf pro Jahr (Angaben des SRK Basel; massgebend ist die FAQ des Kantons).

So beschreibst du deinen Auftrag

Nenne Alter und Anzahl der Kinder, die Tage und Zeiten und das Quartier. Schreib, was dir wichtig ist: Sprachen, Erfahrung mit Kleinkindern, ein Babysitterkurs. Erwähne auch, ob ihr Haustiere habt oder ein Kind besondere Bedürfnisse hat.

Laut den Nutzungsbedingungen müssen alle, die Workpop nutzen, mindestens 18 Jahre alt sein. Workpop prüft das Alter aber nicht. Auf Workpop siehst du Profil und Bewertungen und stellst im Chat Fragen. Lerne die Person vor dem ersten Einsatz kennen, am besten zusammen mit den Kindern.

Das solltest du vorher abmachen

Macht den Stundenlohn, Zuschläge für späte Abende oder weitere Kinder und die Zahlungsweise ab. Besprecht Essen, Bildschirmzeit und Schlafenszeit, Allergien und wer im Notfall erreichbar ist. Leg die Notfallnummern und die Nummer der Kinderarztpraxis bereit. Beim ersten Mal hilft eine kurze Übergabe: Wo ist was, und welche Rituale gibt es beim Zubettgehen?

Nimmst du eine Offerte an, entsteht ein digitaler Vertrag mit Preis, Termin und Beschreibung. Bezahlt wird direkt zwischen euch, ohne Provision.

AHV und Unfallversicherung: deine Pflichten als Familie

Babysitting im Haushalt der Eltern gilt für die AHV als Anstellung. Wer in einem Privathaushalt jemanden für Hausarbeit bezahlt – dazu gehört auch Babysitting –, ist in der Regel Arbeitgeber und muss AHV/IV/EO-Beiträge abrechnen, und zwar ab dem ersten Franken.

Die Grenze von CHF 2'500 pro Jahr und Arbeitgeber gilt nicht für Arbeit im Privathaushalt. Ausnahme: Junge Menschen bis zum 31. Dezember des Jahres, in dem sie 25 werden, sofern sie pro Haushalt höchstens CHF 750 im Jahr verdienen.

Haushalte müssen ihre Angestellten bei einem zugelassenen Unfallversicherer gegen Unfall versichern (nicht bei der Suva). Workpop übernimmt das nicht für dich: Kläre deine Pflichten mit der AHV-Ausgleichskasse deines Kantons ab.

Das solltest du vorher abmachen

  • Alter und Anzahl der Kinder
  • Tage, Zeiten und wer die Kinder übergibt
  • Stundenlohn, Zuschläge und Zahlungsweise
  • Essen, Bildschirmzeit und Schlafenszeit
  • Allergien, Medikamente und Notfallnummern
  • Kennenlernen vor dem ersten Einsatz
  • AHV-Anmeldung und Unfallversicherung (Sache der Familie)

Jahreszeit

Für Abende am Wochenende, die Schulferien oder Silvester lohnt es sich, früh zu inserieren. So bleibt Zeit, den Babysitter vorher in Ruhe kennenzulernen.

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Häufige Fragen

  • Wie viel verdient ein Babysitter pro Stunde?
    Das SRK empfiehlt für bis zu zwei Kinder CHF 11–18 pro Stunde für Babysitter zwischen 16 und 25 Jahren, plus CHF 2 pro Stunde für jedes weitere Kind (Stand Januar 2025). Für eine Nacht empfiehlt es mindestens CHF 50 pauschal.
  • Muss ich für einen Babysitter AHV bezahlen?
    In der Regel ja: Babysitting im Haushalt der Eltern gilt als Anstellung, und im Privathaushalt sind die Beiträge ab dem ersten Franken geschuldet. Ausnahme: Junge Menschen bis zum 31. Dezember des Jahres, in dem sie 25 werden, sofern sie bei dir höchstens CHF 750 im Jahr verdienen. Kläre es mit der AHV-Ausgleichskasse deines Kantons ab.
  • Gilt der Mindestlohn auch fürs Babysitting?
    Der NAV Hauswirtschaft gilt nicht für Personen, die hauptsächlich Kinder betreuen. In Basel-Stadt kann der kantonale Mindestlohn aber auch fürs Babysitting gelten, zum Beispiel bei mehr als 70 Stunden Arbeit auf Abruf pro Jahr (Angaben des SRK Basel; massgebend ist die FAQ des Kantons). Prüfe die Regeln in deinem Kanton.
  • Wie alt sind die Babysitter auf Workpop?
    Laut den Nutzungsbedingungen müssen alle, die Workpop nutzen, mindestens 18 Jahre alt sein. Workpop prüft das Alter aber nicht: Frag beim Kennenlernen nach und lass dir bei Bedarf einen Ausweis zeigen. Schau dir auch Profil und Bewertungen an.

Inserieren ist gratis und ohne Provision: Offerten erhalten und in Ruhe auswählen. Du bestimmst den Preis – unter Einhaltung der Mindestlöhne.

Auftrag inserieren: Babysitter